Willkommen auf der Homepage zu dem Projekt Zukunftssicherung Battenberg!
Auf diesen Seiten möchten wir neben einem allgemeinen Überblick über das Projekt auch stets aktuelle Informationen aus dem laufenden Prozess zur Verfügung stellen und zum Mitmachen anregen.
Zentrales Anliegen des Projektes „Zukunftssicherung Battenberg“ ist es, die Standortqualitäten der Stadt zu stärken, Schwächen zu erkennen und die Attraktivität der Kernstadt für alle Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Hohe städtebauliche Qualitäten und bedarfsgerechte Wohnraumangebote sowie kulturelle Angebote können wesentlich dazu beitragen, den demographischen Wandel und die Einwohnerverluste in innerstädtischen Bereichen abzuschwächen, eine Rückbesinnung auf die Vorteile der eigenen Heimat zu begünstigen oder einen neuen Anreiz zum „Leben im ländlichen Raum mit historischen Wurzeln“ zu etablieren.
Bis September befasst sich das Projekt - getragen durch die Hessische Staatskanzlei, die Universität Kassel und die Stadt Battenberg - mit der Infrastruktur der Stadt, mit Denkmalschutz, Wohnsituationen, Mobilität, kulturellen Angeboten und weiteren Gesichtspunkten, die zu Battenberg aktuell gehören und für die Zukunft wichtig sind. Auf dem historischen Ortskern von Battenberg liegt der Fokus der Untersuchung, da dieser Teil Battenbergs identitätsstiftend für die gesamte Stadt ist und großes Potential bietet.
Neben der fachplanerischen Betrachtung durch die Universität wird insbesondere Wert auf die Wünsche, Eindrücke und Anforderungen der Einwohner Battenbergs gelegt. Eine Ausarbeitung möglicher Handlungsansätze und erfolgreicher Projekte kann nur unter aktiver Mitarbeit der ansässigen Bürger und Bürgerinnen geschehen. Die Bürger sind die Experten vor Ort und wissen um die Notwendigkeit von Maßnahmen. Folglich ist es das Anliegen und oberste Prämisse des Modellprojektes Maßnahmen und Handlungsansätze mit den Einwohnern zu erarbeiten, die den Bedürfnissen sowohl derzeitiger, als auch zukünftiger Bewohner sowie Generationen entspricht. Getragen durch die Bürger der Stadt Battenberg in Kooperation mit der Stadtverwaltung soll die Stadtentwicklung gesichert werden. Die selbständige konzeptionelle Arbeit der Bürger soll, gerahmt durch den Forschungsbericht der Universität Kassel, als Ergebnis an die Staatskanzlei übergeben werden und eine finanzielle Förderung zur Umsetzung von Maßnahmen erreichen.
Mit der offiziellen Übergabe des Forschungsberichts auf der Abschlussveranstaltung am 1.11.2012 endet die begleitende Projektarbeit des Forschungsteams der Universität Kassel. Aus unserer Sicht verlief das Projekt bis zum jetzigen Stand sehr positiv und wird daher in dem Bericht, welcher anderen Kommunen auch als Leitfaden für die Durchführung eines vergleichbaren Prozesses dienen soll, als beispielhaft zitiert. Das Projekt "Zukunftssicherung Battenberg" ist damit jedoch noch lange nicht beendet: Auf der Veranstaltung machten die Gruppensprecher bereits deutlich, dass teilweise bestehende Ideen noch vertieft- und neue Projekte in Angriff genommen werden können.
Die Forschungsgruppe der Universität Kassel wünscht Ihnen dafür alles Gute und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit! Der Forschungsbericht steht ab sofort zum Download zur Verfügung:
Der Bericht über den aktuellen Zwischenstand des Projekts "Zukunftssicherung Battenberg" wurde am 28.7.2012 in der Staatskanzlei Wiesbaden an den Staatsminister Axel Wintermeyer und Bürgermeister Heinfried Horsel übergeben. Dieser Zwischenbericht wird auch hier auf der Projekthomepage zur Verfügung gestellt, damit sich interessierte Leser einen Überblick über die Entwicklung in Battenberg verschaffen können. Download des Berichts
Während der ersten Workshops haben wir zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern von Battenberg festgestellt, dass die vorhandenen Freizeitangebote wie z.B. Vereine, Sportplätze, Jugendclub usw. nur von einigen Jugendlichen genutzt werden.
Als wichtige Gründe wurden hierfür die mangelnde Beteiligung der Jugendlichen an der Angebotsplanung der Vereine, das Misstrauen der Erwachsenen gegenüber den Jugendlichen, sowie ein geringes Angebot an attraktiven Aufenthaltsräumen für Jugendliche herausgearbeitet.